Im HOUSE OF LIFE wird jedoch nicht nur gelebt, hier wird auch gestorben. So ehrlich sollte man dies an dieser Stelle ansprechen können. Doch wer die Energie und Lebensfreude auch der Schwächsten im HOUSE und den Zusammenhalt der Bewohner erlebt hat – erst der wird verstehen, welche Kraft man dem Sterben und dem Tod entgegensetzen kann.
Sie sind herzlich eingeladen, uns jederzeit im HOUSE zu besuchen. Über eine kurze Anmeldung würden wir uns sehr freuen – nicht damit wir vorher etwas verschönern könnten, sondern, um Ihnen zur vereinbarten Termin auch etwas Zeit widmen zu können. Es ist uns wichtig, Zeit für Sie zu haben.
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Von den Erlösen dieser Kampagne werden geplante Energiesparmaßnahmen wie die Erneuerung der Fenster, Stromsparende Beleuchtung, wassersparende Maßnahmen etc. bezahlt, um die Grundkosten der Einrichtung zu senken. Gleichzeitig dienen diese ganzen Maßnahmen dem dauerhaften Umweltschutz.
Die eingesparten Gelder fließen in vollem Umfang direkt der Betreuung der Bewohner zu. 5 Cent von jedem gespendeten Euro fließen der Erhaltung und dem Betrieb des Cafés ‘Bohne‘ im Erdgeschoss des Hauses zu.
Das House of Life verfügt über öffentlich zugängliche Veranstaltungsräume, in denen regelmäßig Konzerte, Lesungen und Kunst- und Kulturveranstaltungen für Berlin, Kreuzberg, Mitte stattfinden.
Die Termine entnehmen Sie gern den Veranstaltungskalendern in Berlin oder schauen Sie einfach bei uns unter den Veranstaltungen nach.
An dieser Stelle möchten wir herzlich Künstler, Autoren, Musiker, Bands und Schauspieler einladen, durch ihre weitere Präsenz in ihren Veranstaltungen das HOUSE mit zu unterstützen. Kontakt s.o.
Rein rechnerisch lässt sich diese einmalige Institution nicht betreiben – denn es fehlen die Zuschüsse.
In Zeiten von hohen Haushaltausgaben an einer Reihe anderen Stellen ist es leider etwas in Vergessenheit geraten, dass hier diejenigen Menschen gepflegt werden, zu denen ein jeder zwar binnen kurzer Zeit gehören kann – aber ein jeder diese Möglichkeit gern verdrängt.
Was ist geschehen? Das House of Life ist vor 5 Jahren mit großem Elan und hoher Zustimmung aller politischen Parteien federführend vom Förderverein House of Life e.V. ins Leben gerufen worden. Dieser ist heute noch DIE wichtige Förderinstitution für das 'House'. Es sollte eine Pflegeeinrichtung eben nicht für ältere Menschen werden, sondern eben für die Jungen in unserer Gesellschaft – diejenigen, die bereits ab etwa 25 Jahren sich nicht mehr allein körperlich oder geistig versorgen können.So müssen Wohnbereiche jeweils über 2 Etagen betreut werden, die Wege für die Pflege- und Betreuungskräfte sind enorm – und alles dies ist in den starren Regularien der Refinanzierung der Krankenkassen nicht berücksichtigungsfähig.
Hinzu kommen ganz einfache Dinge, wie, dass junge Menschen einen größeren Appetit haben. Die Kosten für die Essensbereitung entsprechen nicht ‘den im Lande üblichen Maßstäben‘. Natürlich tun sie dies nicht – ein junger Mensch hat nicht nur einen erheblich größeren Bewegungsdrang – er hat in der Folge auch einen deutlich höheren kalorischen Grundumsatz.
Umgekehrt muss ein AIDS-Kranker teils mit erheblichem Aufwand motiviert werden, etwas zu essen, damit er schlicht nicht bei lebendigem Leibe verhungert.
Die Bewegungsbedürfnisse stellen eine weitere Herausforderung dar – ein junger Mensch, der ‘nur‘ schwere psychische Problematiken hat, ist noch keinesfalls eingeschränkt in seinem Bewegungsdrang und in seinem Radius.
Nicht immer entsprechen die Verhaltensweisen oder die begonnenen Ausflüge den wirklichen Möglichkeiten. Hier braucht es ebenfalls einen erhöhten Betreuungsaufwand, der nicht refinanziert ist.
Auslöser dieser Aktion ist jedoch ein mehr oder minder zufälliger Blick eines unserer freiwilligen Mithelfer auf eine Energiekostenabrechnung. Die Zahlen hier lagen um 30-50 % über denen vergleichbarer Gebäude. Da die Bewohner nachts die Fenster nicht unnötig öffnen, ergab eine Untersuchung den verantwortlichen Bereich: Eine große Anzahl der Fenster haben noch eine Einfachverglasung!
Obwohl aus dem Jahre 1969 stammend – hat das Gebäude noch Fenster, die aus der Ur-Zeit des 18. Und 19.Jh. stammen. Zum Vergleich – selbst die bekannten ‘Berliner Kastenfenster‘, auch ‘Verbundfenster‘ genannt, die seit etwa 1870 im Raum Berlin und Brandenburg, aber auch im sonstigen Mitteleuropa eingebaut werden, haben die bekannte doppelte Rahmung und doppelte Glasscheiben.
Die weitere Entwicklung war dann klar – einige engagierte Betriebswirtschaftler haben sich – ebenfalls Kostenfrei- über das gesamte Zahlenwerk gemacht – und festgestellt, dass sich die Energiekosten – auch eingedenk der bereits wärmegedämmten Fassade – um etwa 35-45% senken ließen.
Die eingesparten Kosten von etwa 25.000,- Euro würden direkt der Betreuung der Bewohner zur Verfügung stehen – und das Jahr für Jahr.
Nach diesen Ergebnissen haben wir den gesamten Energiesektor durchgerechnet. Mit Hilfe engagierter Energieberater, Kaufleute und Techniker kamen ähnliche Ergebnisse für die Bereiche Wasserversorgung, Wasserentsorgung und Strom/Licht zum, Tragen.
Doch wie soll man Investitionen als karitative Institution bewerkstelligen, wenn es keine Gelder als Rücklage geben kann, da selbst der Verbleib der Einrichtung immer wieder in Frage steht. Auch mit einer guten Belegung erwirtschaftet das Haus rote Zahlen – die gemeinnützige Betreibergesellschaft fse Pflegeeinrichtungen gGmbH muss aus anderen Bereichen dieses Haus mitfinanzieren und kann dies auch nur eine kurze Zeit lang tragen.
Hier kam die Idee einer Spendenkampagne ans Licht. Die originären Probleme werden immer größer, und die Bereiche der Politik halfen in der Vergangenheit nur unzureichend, diese zu lösen - und das, obwohl diese Einrichtung als Aushängeschild Berlins und Deutschlands in der Welt nicht geschlossen werden darf.
Info-Broschüre im pdf-Format herunterladen.

