die Bewohner

Unsere Bewohner – das sind zu 50% AIDS-Erkrankte – aber auch Gewaltopfer, Überfallopfer, Vergewaltigungsopfer, ebenso Menschen mit schweren Erbkrankheiten, Multipler Sklerose oder leichten bis hin zu schweren psychischen Erkrankungen.

WIR STELLEN UNS! HELFT UNS! SO WIE WIR SIND.

Sie leben hier zusammen wie in einer großen Hausgemeinschaft aus 118 Zimmern – es gibt die üblichen Spannungen zwischen Menschen ebenso wie Geschichten, die einem jeden das Herz erweichen.

 

 

Wir rufen daher alle gesellschaftlich verantwortlichen Einrichtungen zusammen: HELFT DEM HOUSE OF LIFE!

HELFT DEM HOUSE-OF-LIFE-AID-Projekt!

Noch im Herbst sollen alle alten Fenster ausgetauscht und erneuert werden. In dieser Sache suchen wir gerade engagierte Fensterbauer – momentan laufen die Angebote bei uns ein – unsere ‘House-Architekten‘ Werner & Guido Jahn unterstützen uns auch hier in bemerkenswerter Weise.

Auch der Hausbesitzer hat seine freiwillige Unterstützung zugesagt. Darüber hinaus die Medien, Berliner,  Potsdamer und Menschen und Institutionen aus anderen Regionen – sie sind mit dabei.


lieber im Rollstuhl lächeln - als andere überfallen


wir schaffen das - mit Eurer Hilfe


.. ich bin da - seid ihr's auch.

Wir haben die Unterstützung von Bereichen aus der Berliner Wirtschaft bekommen, auch der aktuell politisch Verantwortlichen. Wir laden einen Jeden herzlich ein, uns zu besuchen.

Doch darüber hinaus braucht das Haus noch mehr als Lippenbekenntnisse – es sind Schicksale – und es kann JEDEM von uns, von Ihnen, von Euch genau so ergehen. Zum falschen Zeitpunkt über die Straße gegangen – vom Auto erfasst und mit dem Kopf aufgeschlagen – schon ist unser sicheres, gefestigtes, sorgsam aufgebautes Leben schwer im Wanken – genau SO erging es Vielen hier so.

WIR LEBEN. SO WIE WIR SIND.

Da ist ‘D., unser Rentner‘ – er schlurft gern mit Radio am Ohr über Gänge, Wege und durch den Garten und ist doch eigentlich noch gar nicht so alt.

Da gibt es K.– ‘unser Unikum‘ – es lässt sich schwer beschreiben, hat aber einen hochinteressanten Hintergrund.

Oder ‘Schimanski‘ – dem es leider gerade gar nicht so gut geht…

B. auf der ewigen Suche – alle sie sind, mit etwas Humor aber auch dem notwendigen Ernst betrachtet, ein Teil unserer Gesellschaft. Sie benötigen Hilfe, weil sie sich von selbst aus nicht helfen könnten.

Und in den allermeisten Gründen nicht aus eigenem Dazutun. Gerade diese sind es, die einem, ob man es möchte oder nicht, den Hals zuschnüren, sei es aus Mitfreude oder Mitleid – auf jeden Fall aus Mitgefühl.

HELFT UNS! SO WIE WIR SIND.

Da ist die Geschichte einer jungen Afrikanerin (Name d. Red. bek.), die für ein paar Tage Ihren Freund in Berlin besucht, der hier an der FU studiert.

Eines Abends geht sie nur kurz auf die Straße – und wird von einer Gruppe jugendlicher Männer erspäht. Sie halten auf die junge Frau zu. Eine Flucht gelingt ihr nicht – sie wird eingekreist, umzingelt von den 8 Männern.

Was nun folgt, dafür fehlen Worte…

Es wird einer der schlimmsten Überfälle auf einen Menschen, die denkbar erscheinen, und die in den letzten Jahren in Europa geschehen sind.

Dass die junge Frau das Martyrium überlebt, ist ein Wunder. Sie wird aufs Schwerste verletzt, hat Schädel- und Hirntraumen, Knochenbrüche, mannigfaltige äußere und innere Verletzungen.

Einmal die medizinisch so bezeichneten inneren Verletzungen, zum anderen aber auch diejenigen inneren Verletzungen, die einen Menschen, dem so etwas passiert nie wieder loslassen werden.

ICH STELLE MICH. HELFT MIR!

Und – diejenigen inneren Verletzungen, die in solchen Fällen nur eine Frau davontragen kann – denn sie ist auch noch schwanger.

Nach wochenlangem Kampf um ihr Überleben und Aufenthalt auf Intensivstationen kann die junge Afrikanerin endlich aus der Charité Berlin entlassen werden. Doch wohin?

Hierfür gibt es eigentlich nur eine Antwort – in das House of Life.

Ihr wird die hier selbstverständliche Art der Betreuung, Zuwendung und Pflege zuteil, die nur sie bekommt – und die ebenso jeder, der hier wohnt, erhält.

Wie sie mit all dem Erlebten, in sie gedrungenen und auch noch diesem Kampf um das ungeborene Kind umgeht – vieles darf an dieser Stelle gern im persönlichen Bereich bleiben.

WIR STELLEN UNS. UND BRAUCHEN EURE HILFE!

Eines nur – das ‘House of Life‘ hat in seinem ureigenen Wortsinne viele Bedeutungen – Glückliche wie unendlich Traurige. An einem Tag im September vor etwa 2 Jahren bekommt der Name eine völlig neue Bedeutung – sie schafft es, Ihr Baby zur Welt zu bringen – ein Mädchen. Es ist gesund und lebensfähig.

Wenige Monate später können die junge Mutter uns die Kleine das ‘House‘ selbständig wieder verlassen – zurück in ein selbstbestimmteres Leben.

Nichts wird dort wieder so sein, wie es einmal war – doch Einiges werden sie erlebt haben, das Anderes lindern hilft.

Becca Yourouba (Name geändert, d. Red. bek.) – ein junger Mann, der von einer Gang junger Türken brutal überfallen wurde. Auch dieses ist eine Begebenheit unserer Multikulturellen Gesellschaft. Nach dem Überfall, der  mit Baseballschlägern und anderen schweren Waffen ausgeführt wurde, ist Becca so schwer verletzt worden, dass auch er nur um Haaresbreite dem Tod entronnen ist.

Nur wird er das ‘House‘ niemals wieder auf eigenen Beinen verlassen – er ist für immer querschnittgelähmt.

Neben der Tatsache, dass die Baseballschläger, die zahllos auf seinen Schädel einschlugen auch hier ihre Spuren hinterlassen haben – er bleibt ein ruhiger, besonnener Kerl mit weiterhin einer sehr starken Ausstrahlung.

 

WIR LEBEN. IM HOUSE OF LIFE. LEBEN.

Nach dem Überfall und den schweren, dauerhaften Verletzungen kümmert sich sein Bruder täglich und geradezu rührend um ihn und unterstützt das Pflege- und Betreuungsteam, wo er nur kann – im besondere durch etwas, das klassische Pflege so nie leisten kann – durch familiäre Bindung. Doch der Bruder, weil dieser eben kein deutscher Staatsbürger ist – ist regelmäßig von Ausweisung bedroht. Auch hier kümmern wie vom House of Life uns, diese für uns ebenfalls wichtige Persönlichkeit in unserer Gesellschaft zu halten – und ihr vielleicht auf diese Weise ein kleines  Stücke dessen wieder zurückzugeben, dass ein Teil dieser Gesellschaft ihnen auf immer genommen hat.

Vieles hat mit Zivilcourage zu tun. Die Tätigkeiten im House of Life lassen einen Menschen wachsen. ‘Spenden ist sexy‘ mag ein knackiger und auch sehr zutreffender Spruch sein – und das ist das, wovon diese einzigartige Institution nur überleben kann. Doch ein Besuch hier im ‘House‘ läßt Sie verstehen, in welchen vielen Facetten und Bedeutungen dieser Name eigentlich Wirkung in uns entfalten kann.

Vier Tage nach der Geburt des kleinen farbigen Mädchens starb ein Bewohner, ein junger Mann, mit 32 Jahren nach jahrelangem Kampf an AIDS – er hatte es nicht geschafft – auch das ist das House of Life.

Da ist Romuald – Ex-Gitarrist – noch vor wenigen Jahren rockte er die Hallen – dies ist ihm heute leider nicht mehr möglich - sein Kurzzeitgedächtnis spielt im täglichen Leben nicht mehr mit.

Thomas, der Introvertierte – was kann man sagen, wenn jemand einen intellektuellen Hintergrund besitzt, eine vielversprechende Karriere begonnen hatte – und dann das Leben anders entschied?!

An dieser Stelle möchten wir Ihnen das Buch 'Sie sollen nicht vergessen werden' empfehlen. Es ist über den 'House of Life e.V.' beziehbar.

SCHÖN, SOLANG IHR DRAUSSEN LEBEN KÖNNT!

House of Life
Blücherstraße 26b
10961 Berlin
Frau Melis Schröter
+49 / 30 / 306 455-00

fse Pflegeeinrichtungen gemeinnützige Gmbh
Juchaczweg 21
12351 Berlin
Frau Susanne Jacob
+49 / 30 / 670 6568 998

Projektleitung Christian Giese
Email help(at)house-of-life-aid.com

Spendenkonto:
SEB Bank
House of Life Aid
Konto: 1475 8280 05
BLZ: 100 101 11

IBAN: DE 16 1001 0111 1475 8280 05
BIC: ESSE DE 5 F 100


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